Politische Ziele

UNSER ARBEITSPAPIER ZUR INFORMATION FÜR ALLE BÜRGER, ANDERE NENNEN ES PROGRAMM:

Arbeitspapier (2011 - 2016): (Download) [PDF]


STADTENTWICKLUNG

Die Interessen von Anwohnern sind in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. Einschränkungen und Belastungen für einzelne Bürgerinnen und Bürger sind auf ein Minimum zu reduzieren. Unzumutbare Einschränkungen und Belastungen sind zu vermeiden.
Die in der Stadt noch vorhandenen Areale müssen städtebaulich in einem neuen Flächennutzungsplan mit viel Augenmaß behutsam entwickelt werden. Sie sind in weiteren Bebauungsplänen jeweils situationsgerecht und für die Anwohner zumutbar zu realisieren.
Eine gute Abstimmung von Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Sondergebieten ist dringend geboten.

WIRTSCHAFT

Der heimische Mittelstand muss stärker gefördert werden.
Die Stadt ist in ihrer Funktion als bedeutender Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt in der Weser-Ems-Region ständig gefordert, wirtschaftliche Bestände zu sichern und weiteres Wachstum zu schaffen.
Das zielgerichtete Zusammenwirken zwischen Oldenburgs Wirtschaft und den Hochschulen muss nachhaltig unterstützt werden.
Einnahmen und Ausgaben des Stadthaushaltes sowie Abgaben und Steuern müssen transparenter und für die Bürger leichter verständlich gemacht werden.
Die Schulden der Stadt müssen deutlich verringert werden. Mehr denn je erforderlich sind eine sparsame Haushaltsführung sowie wirksame Kontrollen bei der Verwendung städtischer Gelder.
Die Häufung von Mandatsträgern mehrerer Ämter in Aufsichtsräten von stadteigenen Betrieben muss vermieden werden, um die Sicherung sachlicher und neutraler Arbeit zu gewährleisten.

BILDUNG

Das Angebot an verschiedenen Kindergärten, Kindertagesstätten sowie Schulformen muss bedarfsorientiert sein. Kindergärten (Kigas), Kindertagesstätten (Kitas) und Grundschulen sollen über möglichst kurze Wege erreichbar sein. Weiterführende Schulen sind in allen Schulformen zu erhalten und nach Bedarf fortzuentwickeln. Dabei sind der Zustand und die Ausstattung aller Bildungseinrichtungen ständig zu überprüfen und zu verbessern.

VERKEHR

Die Innenstadt und die Stadtteilzentren müssen bequem mit dem Pkw zu erreichen und auch wieder zu verlassen sein. Durchdachte Verkehrslenkung muss die wichtigsten Verkehrsströme insbesondere zu Hauptverkehrszeiten sinnvoll lenken und möglichst reibungsloses Ein- und Ausfahren aus der Innenstadt ermöglichen.
Es ist zusätzlicher innenstadtnaher Parkraum für Behinderte zu schaffen.
Die Aufgaben der Erhaltung und Sanierung des Straßen/Wegenetzes bedürfen ständiger Kontrolle. Gefahren für die Bürgerinnen und Bürger sind frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen möglichst schon im Ansatz zu beseitigen. Das Rad- und Fußwegeprogramm muss fortgeführt sowie der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ständig den Gegebenheiten angepasst werden.

KULTUR UND SPORT

Oldenburg als Mittelpunkt der Region muss auf den Gebieten Kultur und Sport attraktiv bleiben.
Die zahlreichen Bereiche der Kultur und der Kunst sollen gleichermaßen die Möglichkeit der Präsentation und Publikation erhalten.
Zur Förderung des Breiten- und des Spitzensports sind bereits mehrere Maßnahmen unter anderem auf Initiative der FW-BFO im Rat der Stadt Oldenburg beschlossen worden. Dieses Engagement ist fortzusetzen.
Gleiches gilt für die Integration von Ausländern und Migranten. Die soziale Integration in unserer Stadt muss ihnen erleichtert werden. Entsprechendes Engagement wird von diesen Bevölkerungsgruppen im Gegenzug auch gefordert.
Sportlern beiderlei Geschlechts und jeden Alters müssen in gleichem Maße Möglichkeiten der Betätigung geboten werden.